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Schätze aus den Gothaer Archiven

GOTHA EINE SEHR BERÜHMTE STADT
VON GOTHEN IHREN NAMEN HAT,
WARD UMS JAHR CHRISTI AUFFGERICHT
NEUNHUNDERT ZWANTZIG DREY MAN SPRICHT.

Dieser Vers ist nachzulesen in einer Beschreibung des Fürstentums Gotha, die 1770 in Leipzig in Christian Benschens Buchhandlung erschien. Sie wurde im Auftrag ihrer hochfürstlichen Durchlauchtigkeiten Friedrich der 2. von Sachsen Jülich Kleve Berg und seiner Gemahlin Magdalena Augusta, eine geborene Landgräfin von Thüringen und Markgräfin zu Meissen, von Friedrich Rudolfi, der als Policey ­Comissario, Lehn-Secretario und Archivario im Dienste des Hofes stand, verfaßt.
Das Buch enthält: Ausführungen über den Ursprung der Stadt Gotha und zu seinen Einwohnern, Gesetze und Verordnungen, Berichte über Kriegs- und Friedensverhandlungen, Verzeichnisse der Felder, Quellen, Teiche, Steinbrüche, Waisen- und Zuchthäuser, fürstliche Ordnungen und „Ausschreiben” von 1640 bis 1760 usw.Reich verziert ist es mit Porträts der jeweiligen Landesfürsten, Ansichten der Schlösser, Burgen, Lustgärten und Landschaften.
Das kostbare Buch ist im Historischen Archiv Köln ausgestellt.

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