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Gegenstände und Dokumente als Zeugnisse der Vergangenheit

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Der abgebildete Teller stammt aus einer zwölf Exponate umfassenden Serie. Es handelt sich um besonders schöne Erzeugnisse der Porzellanmanufaktur Gotha, die zu den bedeutendsten und künstlerisch leistungsfähigsten Manufakturen des 18. Jahrhunderts gehörte.

Seit ihrem Zusammenschluß zum Gothaer Konzern und der Vereinigung der beiden deutschen Staaten sind sich die Gothaer Versicherungen verstärkt ihrer historischen Wurzeln und der Bedeutung ihrer Geschichte bewußt.
An ihrem Gründungsort Gotha und den Zentralen in Köln und Göttingen wurden museale Räume eingerichtet, in denen Gegenstände und Dokumente aufbewahrt und ausgestellt sind, die Zeugnis von einer Vergangenheit ablegen, wie sie nur wenigen Versicherungsunternehmen vergönnt ist.

Der abgebildete Teller stammt aus einer zwölf Exponate umfassenden Serie. Es handelt sich um besonders schöne Erzeugnisse der Porzellanmanufaktur Gotha, die zu den bedeutendsten und künstlerisch leistungsfähigsten Manufakturen des 18. Jahrhunderts gehörte. Nach Berliner Vorbild verwandte auch Gotha den blauen Rand mit Goldfilet. Die Teller entstanden in der Zeit zwischen 1834—1840. Die Vedutenmalerei ist von sehr hoher Qualität - wohl von der Hand des Porzellanmalers C. Wenck.

Die Ansichtsteller stammen aus dem Besitz der Herzogin Caroline Amalie von Sachsen-Gotha-Altenburg, geborene Prinzessin von Hessen (1771-1848), die mit dem Herzog August Emil von Sachsen-Gotha-Altenburg (1771-1822) verheiratet war. Das Herrscherpaar hat sich besonders durch kulturelle Förderung der Stadt und des Landes Gotha hervorgetan. Die in meisterhafter Feinheit gemalten Veduten belegen auf eine besonders ansprechende Weise Schönheit und Rang der thüringischen Residenzstadt, in der Ernst Wilhelm Arnoldi 1820 die Gothaer Feuerversicherungsbank für den deutschen Handelsstand und 1827 die Gothaer Lebensversicherungsbank gründete.

Die Ansichtsteller, die vor vielen Jahren vom Stadtmuseum Kassel erworben werden konnten, dürften nur mit besonderen Auflagen weiterveräußert werden, da sie als Sammlung geschlossen der Forschung nachweisbar und erhalten bleiben müssen.

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